Neue Geschäftsführung bei hySOLUTIONS

• Christoph Steinkamp wird Nachfolger von Heinrich Klingenberg

• Gemeinsame Geschäftsführung mit Peter Lindlahr

Zum 1. Mai 2020 hat die hySOLUTIONS GmbH eine neue Geschäftsführung. Die Gesellschafter haben Christoph Steinkamp zum Geschäftsführer berufen. Er tritt damit die Nachfolge von Heinrich Klingenberg an, der Ende Juni des Jahres in den Ruhestand gehen wird. Gemeinsam mit Peter Lindlahr, der seit 2010 Geschäftsführer bei hySOLUTIONS ist, bildet Christoph Steinkamp künftig die Geschäftsführung.

Heinrich Klingenberg hat die Gesellschaft seit ihrer Gründung im Jahr 2005 als Geschäftsführer geprägt und über die Stadtgrenzen Hamburgs hinaus mit einem Team von Experten etabliert. Insbesondere sein Engagement für das Thema Wasserstoff hat ihn zu einem anerkannten Verfechter der Brennstoffzellentechnologie und ihrem Einsatz in der Praxis gemacht.

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung: „Bei der Umstellung des Verkehrs auf emissionsfreie Antriebe und der Nutzung regenerativer Energie aus der Region ist Hamburg national und international weit vorn. Dieses ist auch ein Erfolg der hySOLUTIONS und von Heinrich Klingenberg. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist eine der wichtigsten Zukunftstechnologien für Hamburg und Deutschland. Aber auch in der Elektromobilität und der Neuen Mobilität kommen weitere wichtige Themen auf uns zu. Ich bin überzeugt, dass die hySOLUTIONS durch die Kontinutität und Verlässlichkeit in der neuen Geschäftsführung diese Aufgaben erfolgreich stemmen und die darin liegenden Chancen aktiv nutzen wird.“

Christoph Steinkamp: „Ich freue mich über das Mandat, den Standort Hamburg in Richtung einer nachhaltigen, emissionsfreien Wirtschaft und Mobilität in Zukunft weiterzuentwickeln und diesen Prozess im Austausch mit allen Stakeholdern zu gestalten. Neben einer Kopplung des Mobilitäts- und Energiesektors wird es dabei auch darauf ankommen die heutigen Projekte in eine sich selbst tragende Wirtschaftlichkeit zu überführen. Hierfür haben wir in Hamburg eine starke politische Unterstützung, engagierte Partner in der Wirtschaft und mit dem Team von hySOLUTIONS sehr erfahrene Akteure an Bord.“

 

ITS-Weltkongress 2021 findet in Hamburg statt

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als Sieger um die Ausrichtung des Weltkongresses im Jahr 2021 zum Thema Intelligente Verkehrssysteme und Services (ITS – „Intelligent Transport Sys­tems“) hervorgegangen. Beim „Hamburg-Abend“ auf dem ITS-Weltkongress in Montreal (Kanada) verkündete der europäische Industrie- und Interessenverband ERTICO – ITS Europe zu­sammen mit Senator Frank Horch die Entscheidung eines internationalen ITS-Gremiums, dass die Hansestadt beim Wettbewerb von vier Städten die beste Bewerbung abgegeben hat. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird Hamburg Gastgeber des weltweit größten Kongresses in diesem Themenfeld vom 11. bis 15. Oktober 2021 im dann sanierten Congress Center Hamburg (CCH), den Messehallen und im Stadtgebiet auf ausgesuchten Straßen.

Mit der starken Unterstützung aus der strategischen Partnerschaft mit dem Volkswagen Konzern und mehr als 100 Unterstützungszusagen von Industrie, Forschung und Verbänden hatte die Bewerbung Hamburgs starken Rückenwind über die Stadtgrenzen hinaus aus der gesamten Branche. Hamburg möchte in den nächsten Jahren ein Test- und Erprobungsumfeld bieten, um gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an dem Einsatz künftiger Technologien zu arbeiten. Dazu hatte es in den vergangenen Monaten weitere Kooperationsvereinbarungen mit den Unternehmen BMW, Daimler, Deutsche Bahn und HERE Technologies gegeben.

Hier erhalten Sie die Pressemitteilung zur Verkündung: http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/9806016/2017-11-01-bwvi-its-weltkongress-2021/

Hier erfahren Sie mehr über die Arbeit des PMO ITS, welches die ITS-Aktivitäten der Stadt Hamburg koordiniert: http://www.hamburg.de/bwvi/projektmanagement-office/

Hamburg baut Ladenetz weiter aus

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat am 18. Oktober 2017 den 600. Ladepunkt am Schnelllade-Standort „Drehbahn 13“ in Betrieb genommen. Die Zielzahl des Masterplans Ladeinfrastruktur ist damit erreicht – und das in bundesweit beispielhafter nutzerfreundlicher Qualität. Scholz erklärte: „Zukunftsorientierte Lösungen für den städtischen Verkehr müssen auf Innovationen und neue Technologien setzen. Dazu gehört insbesondere die Elektromobilität. Mit der nun erreichten Zahl von 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten machen wir den Bürgerinnen und Bürger ein gutes Angebot für den Umstieg auf ein Elektroauto.“Ausgehend von dem 2014 beschlossenen Masterplan zur Weiterentwicklung der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Hamburg ist mittlerweile ein dichtes Netz an öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektroautos installiert. Die Ladesäulen können vom Nutzer über eine Chipkarte oder flexibel über Smartphone-App oder SMS freigeschaltet und einfach bedient werden. Insgesamt haben bereits 160.000 Ladekarten Zugang zur Hamburger Ladeinfrastruktur.

Die Auslastung ist deutlich gestiegen und hat sich von knapp 3.000 monatlichen Ladevorgängen in den Vorjahren auf zuletzt 5.900  Ladevorgänge (im September 2017) nahezu verdoppelt. Die Zahl der in Hamburg eingesetzten Elektrofahrzeuge ist auf 2.387 Fahrzeuge angewachsen. Hinzu kommen rd. 1.000 E-Fahrzeuge aus der Metropolregion, die teilweise täglich Hamburg aufsuchen und die Ladeinfrastruktur nutzen.

Die vergangenen Jahre konnten für eine erfolgreiche und sichtbare Demonstration als Impuls für Nachfrageentwicklung und Netzwerkarbeit genutzt werden. Dies hat auch dazu beigetragen, die Innovationskraft des Standorts zu stärken.

Und der Ausbau geht weiter: Bis 2019 werden in Hamburg insgesamt mindestens 1.000 Ladepunkte verfügbar sein, weitere 150 Ladepunkte werden an switchh-Standorten für die Nutzung von E-Carsharing-Fahrzeugen eingerichtet.

Hier erhalten Sie die Pressemitteilung zur Veranstaltung: PM-600.-Ladepunkt-in-Hamburg

Carsharingprojekt e-Quartier präsentiert Ergebnisse

Im Rahmen des vom Bundesverkehrsministeriums und der Hansestadt Hamburg geförderten mehrjährigen Modellprojekts e-Quartier wurde an insgesamt 14 Standorten mit bis zu 400 Nutzern die gemeinschaftliche Fahrzeugnutzung im stationsgebundenen Carsharing untersucht. 

Der Fokus bei den jeweiligen Haus-und Quartiersbewohnern lag auf dem Einsatz von Elektroautos. Zentrales Ergebnis: Das Potenzial zur Elektrifizierung von Quartiersmobilität sei grundsätzlich hoch und werde u.a. durch einen möglichst breiten Nutzungsmix von Wohnen und Gewerbe und eine gute ÖPNV-Anbindung begünstigt. Auch kam dabei heraus, dass die Stromer zwar gleich häufig wie konventionell angetrieben Fahrzeuge genutzt wurden, die Mietdauer und absolvierte Strecke aber deutlich geringer ausfiel. Und: Die unterschiedlichen Carsharingsysteme mit stationsgebundenem Zugang oder Zugang ohne Stationsbezug („freefloating“) werden im Quartier nicht als Konkurrenz erlebt, sondern können sich dort sinnvoll ergänzen.

An dem vom Bund mit insgesamt rund 2,2 Mio Euro und aus Klimaschutzmitteln der FHH mit 460.000 Euro geförderten Projekt haben eine Vielzahl assoziierter Partner und zuletzt sechs feste Projektpartner mitgewirkt. Neben der HCU Hamburg waren beteiligt: cambio CarSharing, D&K Drost Consult, GfG Hoch-Tief-Bau, Starcar und die Projektleitstelle hySOLUTIONS.

Hier erhalten Sie die Pressemitteilung zur Veranstaltung: Mitteilung-an-die-Presse-_Städtische-Quartiere-sind-Treiber-zukunftsfähiger-Mobilität