Power to Gas für Hamburg

Projektpartner: E.ON, NOW GmbH, Projektträger Jülich, Hydrogenics GmbH, SolviCore GmbH, Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme

Projektbeschreibung: Die Power to Gas-Technologie bietet ein innovatives Verfahren zur Speicherung überschüssiger Energie aus erneuerbaren Quellen, einschließlich Wind- und Solarkraft mit deren Hilfe langfristig Erzeugungsschwankungen ausgeglichen werden können. Das Hamburger Projekt zeichnet sich durch die Entwicklung eines effizienten PEM-Elektrolyseurs (Protonen-Austausch-Membran-Elektrolyseur) in der 1 MW Klasse aus. Der Platzbedarf für den Stack (Zellenstapel) der neuen PEM-Einheit verringert sich im Vergleich zu alkalischen Elektrolyseuren auf ca. ein Dreißigstel. Die PEM-Technik zeigt zudem eine bessere Leistungsdynamik und erlaubt eine vorübergehende Überlastfahrweise. Gegenüber der herkömmlichen Technologie setzt die entstehende Anlage damit neue Akzente hinsichtlich Kompaktheit und Leistung, beides vorteilhaft für Power to Gas-Anwendungen. Der so entstandene Wasserstoff wird in das Erdgasnetz eingespeist und kann entsprechend genutzt, gespeichert oder wieder in Elektrizität umgewandelt werden. Die Bauzeit der „Power to Gas“-Anlage beträgt voraussichtlich rund 1,5 Jahre. Der Regelbetrieb ist für Ende 2014 geplant. Die gesamte Investitionssumme für dieses vom NOW geförderte Projekt beträgt 13,5 Millionen Euro.

Laufzeitbeginn: 01.11.2012

Laufzeitende: 30.11.2015



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